Beitrag auf couchFM zum Thema Filter Bubble

Für das Berliner Campusradio couchFM habe ich kürzlich mit Anne-Katrin Eutin über das Thema Filterblase gesprochen. Sie hat das Gespräch aufgezeichnet und daraus einen netten, kurzen Beitrag gebastelt, den es nun hier zu hören gibt. Die These, dass wir im Internet durch die verschiedenen Algorithmen von Facebook, Google und Co. zunehmend eine Meinungsblase zusammenpersonalisiert bekommen, steht nicht erst seit dem TED-Talk von Eli Pariser im Raum, hat durch ihn aber große Prominenz erlangt. In einem Beitrag für den Sammelband „Digitale Methoden in der Kommunikationswissenschaft“ (Maireder, Ausserhofer, Schumann & Taddicken, 2015) haben Martin Emmer und ich diese These für die Suchmaschine Google mal in einer kleinen Studie überprüft. Das Ergebnis:

„Über alle Suchenden hinweg war in Paarvergleichen im Durchschnitt etwa die Hälfte der jeweiligen Quellen gleich, in nur einem von 240 Einzelpaarungen wurden vollkommen identische Suchergebnisse ermittelt, und auch hier nicht in der identischen Reihenfolge. Die geringste Übereinstimmung lag bei nur 20 Prozent bzw. zwei von zehn Quellen.“ (S. 291)

Der vollständigen Beitrag „Stichprobenziehung für Online-Inhaltsanalysen: Suchmaschinen und Filter Bubbles“ ist hier frei zugänglich zu lesen.

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