Beitrag zur Proxy-Logfile-Analyse

proxy

Seit etwa zwei Jahren beschäftige ich mich – wann immer ich Zeit dazu finde – mit Möglichkeiten der automatisierten Messung von Computer- und Internetnutzung. Im November 2013 hatten Martin Emmer und ich dazu auf einer DGPuK-Fachgruppentagung in Wien einen ersten Vortrag gehalten, der sich mit den Vor- und Nachteilen verschiedener Formen der Logfile-Analyse auseinandersetzte. Im vergangenen Jahr folgte ein zweiter Vortrag zur Proxy-Logfile-Analyse auf der DGPuK-Jahrestagung in Passau im vergangenen Jahr. Der entsprechende Beitrag ist nun im Tagungsband »Digitale Öffentlichkeit(en)« erschienen.

In dem Beitrag stellen wir – so wie bereits im ersten Vortrag in Wien – nochmals die unterschiedlichen Möglichkeiten der Logfile-Analyse samt ihrer Vor- und Nachteile für die sozialwissenschaftliche Nutzungsforschung vor. Dann gehen wir etwas genauer auf die Spezifika der Proxy-Logfile-Analyse ein, bei der die Internetnutzung bekannter Personen zentral und automatisiert erhoben und dann personenbezogen ausgewertet werden kann. Anhand der beispielhaften Erhebung einer kurzen Nutzungssession (und den in diesem Rahmen angefallenen Logdaten) zeigen wir dann Schritt für Schritt die Herausforderungen und Grenzen dieser Methode sowie mögliche Lösungsvorschläge auf. Die größten Herausforderungen sind demnach automatisierte Anfragen (im Hintergrund, vom Nutzer nicht intendiert), große Datenmengen und indirekte Beobachtungsdaten. Leider sind der Tagungsband und damit auch mein Beitrag nicht Open Access erschienen, sonst hätte ich ihn jetzt gerne verlinkt.

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