Kommunikationspolitik und Medienregulierung in der digitalen Gesellschaft

kommpol2014

Foto: Heinrich Böll Stiftung

Vom 6. bis 8. Februar 2014 findet in Berlin die Fachtagung ›Kommunikationspolitik und Medienregulierung in der digitalen Gesellschaft‹ statt, die ich gemeinsam mit Martin Emmer in den letzten Wochen und Monaten geplant und organisiert habe. Seit dieser Woche kann man sich nun auf der Tagungsseite für eine Teilnahme anmelden.

Ausrichter sind die Fachgruppe ›Kommunikation und Politik‹ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), der Arbeitskreis ›Politik und Kommunikation‹ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), die Fachgruppe ›Computervermittelte Kommunikation‹ der DGPuK und die Fachgruppe ›Politische Kommunikation‹ der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM). Geplant wurde die Tagung vor dem Hintergrund der bisher wenig sichtbaren Beiträge der Kommunikationswissenschaft zum Thema der medienpolitischen Regulierung der digitalen Welt. Sie soll deshalb die bisherigen und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kommunikationspolitik und Medienregulierung auf nationaler und internationaler Ebene mit empirischen und theoretischen Analysen konfrontieren und damit den Fachdiskurs über die genannten Problemfelder um kommunikations- und politikwissenschaftliche Perspektiven bereichern.

Die Tagung lässt sich grob in drei Abschnitte unterteilen: Zum Ersten beginnt sie am Donnerstag, den 6. Februar 2014, mit einer abendlichen Podiumsdiskussion unter der Überschrift Politik für die Netzgesellschaft: Wie gestalten wir unsere digitale Zukunft? in den Räumen des Deutschen Bundestags. Diese Podiumsdiskussion dient als Auftakt der Tagung und bietet zudem einen Rahmen für das anschließende Get Together der Tagungsteilnehmer am selben Abend. Der Hauptteil der Tagung besteht zum Zweiten aus dem akademischen Programm, das am Freitag, dem 7. Februar, und Samstag, dem 8. Februar 2014 im Konferenzzentrum Beletage der Heinrich Böll Stiftung (Schumannstraße 8, 10117 Berlin) stattfinden wird. Zum Dritten sind zwei gesonderte Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs in das Tagungsprogramm integriert. So wird es im Rahmen des akademischen Programms am Freitag, den 7. Februar 2014, ein offenes Doktorandenpanel geben, in dem interessierte Doktoranden die Möglichkeit erhalten, dem anwesenden Tagungsplenum das Thema ihres Dissertationsvorhabens vorzustellen und eine konkrete Fragestellung daraus zur Diskussion zu stellen. Zum anderen findet gegen Ende der Tagung am Samstag, den 8. Februar 2014, ein kostenfreier Workshop zu automatisierten Textanalyseverfahren statt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Tagung werden schließlich in einem Sammelband zusammengetragen und Open Access veröffentlicht. Der Tagungsbeitrag liegt bei 50 Euro, für BA- und MA-Studierende ist ein ermäßigter Beitrag von 25 Euro vorgesehen. Der Besuch der Podiumsdiskussion ist kostenfrei, muss vorab aber ebenfalls angemeldet werden. Die Frist für eine Anmeldung zu beiden Veranstaltungen endet am Mittwoch, den 29. Januar 2014. Für den Workshop zur automatisierten Inhaltsanalyse und das offene Doktorandenfenster ist jeweils eine gesonderte Anmeldung nötig.

Tagungsseite: http://kommpol2014.de

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2 Gedanken zu „Kommunikationspolitik und Medienregulierung in der digitalen Gesellschaft

  1. dieterbohrer

    Nun, tröstlich ist ja auf jeden Fall, dass da niemand wirklich hinfahren muss – denn es soll ja einen „Sammelband“ geben – also: das Übliche.

    Zum zweiten wird man wirklich und wahrhaftig fruchtbare Beiträge nur erwarten können von den (wenigen, handverlessbaren) Leuten, die mit Fug & Recht von sich behaupten können, nachweißlich und tiefenverankert finanziell unabhängig zu sein von mächtigen Interessenkreisen, die im Stillen immer bereit sind, alles durch gekaufte Lohnschreiber rhethorisch, dialektisch und semantisch niederwalzen zu lassen, wenn es IHREN Interessen zuwider zu laufen droht. Es müssen ja nicht immer die üblichen Verdächtigen sein, (wie vielleicht die Kanzlerin-Beraterin Friede Springer oder ihr geistiges Pendent wie zum Beil die Bertelmann- oder die Remtsma-Stiftung. Wer könnte von sich schon behaupten, dem Druck aus solchen (verdeckt operierenden) Kräften und Quellen wirklich gewachsen zu sein und mit Sicherheit widerstehen zu können?).

    Dennoch, mein lieber und hochgeschätzter Dr. Strippel: ich wünsche Ihrer Tagung einen erfreulichen und ertragreichen Verlauf.

    Den Sammelband habe ich – vorsorgend – schon bei AMAZON vorbestellt. Alles Gute wünscht:

    dieterbohrer, alias Rudi Karl Sander aka @rudolfanders (zur Zeit wieder einmal gesperrt) aus Bad Schwalbach.

    http://www.textsteller.de oder: http://supersozius.wordpress.com oder http://sinnweltentheorie.blogspot.com oder:

    http://Berlinerschnauze – Berlinerstolz.blogspot.com

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